1) Wie werden Signale generiert – und wie interpretiere ich sie richtig?
Das Kernprinzip ist einfach: updowntrends berechnet eine Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Kurs über einen bestimmten Prognosehorizont steigt. Diese UP-Wahrscheinlichkeit ist der wichtigste Wert, weil sie dir nicht nur eine Richtung zeigt, sondern auch die Stärke der statistischen Überzeugung. Aus der UP-Wahrscheinlichkeit lässt sich im Umkehrschluss eine DOWN-Wahrscheinlichkeit ableiten – je höher UP, desto niedriger DOWN.
Wichtig: Die Berechnung basiert auf historischen End-of-Day-Daten (EOD) und daraus abgeleiteten Merkmalen (z. B. Indikatoren, Volumen-Informationen, Marktstruktur). Das macht die Signale stabiler als reine Intraday-Impulse. Gleichzeitig bedeutet es aber auch: Es sind keine „100% Zukunftsvorhersagen“, sondern Wahrscheinlichkeitsaussagen, die sich in der Praxis wie ein datengetriebener Rückenwind-/Gegenwind-Indikator verhalten.
Warum gibt es nur Signale ab Klarheit?
Damit Signale wirklich nutzbar sind, reduziert das System bewusst Rauschen. Ein UP-Signal erscheint typischerweise erst ab hoher Klarheit (z. B. ≥ 70 % UP). Ein DOWN-Signal erscheint entsprechend bei sehr niedriger UP-Wahrscheinlichkeit (z. B. ≤ 30 %). Dazwischen ist die Lage statistisch häufig unklar – und genau das ist praktisch: Du bekommst nicht dauernd Pseudo-Signale in einer Zone, in der die Daten keine klare Kante haben.
Wie liest du UP und DOWN konkret?
Ein UP-Signal bedeutet: In historisch ähnlichen Situationen ist der Kurs über den Horizont häufiger gestiegen als gefallen. Ein DOWN-Signal bedeutet: Er ist häufiger gefallen als gestiegen. Der große Vorteil ist nicht der Pfeil – es ist die Wahrscheinlichkeit. Sie hilft dir, Entscheidungen zu gewichten, statt sie binär zu treffen.
Wofür ist das besonders gut?
Signale sind besonders wertvoll in zwei typischen Situationen: (1) Timing bei fundamental ausgewählten Titeln: Du weißt, *was* du kaufen willst – das Signal hilft beim *wann*. (2) Risikomanagement: Du erkennst, ob dein Zeithorizont statistisch eher Rückenwind hat oder ob du defensiver planen solltest (Positionsgröße, Staffelung, Geduld).
Überleitung: Im nächsten Artikel geht es darum, wie du Signale nicht isoliert betrachtest, sondern mit Qualität (Metriken) und Kontext (Trend/Regime) kombinierst, um Entry & Exit systematisch zu entscheiden.









